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Pit-Stop steht vor einem radikalen Wandel

georgblum | 05 Juli 2010, 18:19

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Pit-Stop ist mit seinen 400 Filialen an das Familien-Unternehmen PV Automotive verkauft worden. Das wäre prinzipiell nichts Besonderes, weil Firmen täglich verkauft oder gekauft werden. Nur in diesem Fall ist dem geneigten Leser in der Notiz der FAZ letzte Woche etwas aufgefallen. Ziel des neuen Inhabers ist es, die bestehenden 400 Filialen mit 1.600 Beschäftigten (das sind nur 4 pro Filiale!) in inhabergeführte Unternehmen auf Franchise-Basis umzubauen. Zuerst sollen die Beschäftigten die Chance zum Lizenzerwerb bekommen, danach fremde Dritte.

Von mir als Freund des gepflegten Kundenbeziehungsmanagements und der Kundenorientierung wird dieses Vorhaben sicherlich mit Spannung beobachtet. Denn mit welchen naheliegenden Szenarien ist hier z.B. zu rechnen:

Szenario 1: Die Mitarbeiter fühlen sich von diesem Vorhaben bzw. der Aufgabe überfordert und werden das Unternehmen verlassen. Die bisherige Beziehung zu den Kunden wird abbrechen. Wird keine fremde Firma für die Übernahme gefunden, bedeutet dies früher oder später das aus der Filiale.

Szenario 2: Fremde Betriebe, die, über dieses Vorhaben wie ich in der Zeitung lesen, überlegen, ob sie sich nicht um diese Franchise-Lizenz bewerben und den Laden übernehmen. Dabei entstehen gleich viele neue Fragen. Kann eine kleine, freie Werkstatt eine solche Filiale managen? Ist das nicht eher etwas für Unternehmer, die mehrere Pit-Stop-Filialen auf einen Schlag übernehmen. Etc.

Szenario 3: Die besten Filialen werden von Ihren bisherigen Mitarbeitern übernommen und das Ziel des neuen Inhabers wird – sicher nur teilweise, siehe Szenario 1 – erreicht bzw. die Strategie aufgehen. Und er muss sich mit sehr unterschiedlichen Partnern auseinandersetzen.

Nur was bedeuten diese oder auch mögliche, weitere Szenarien für die Pit-Stop-Kunden? Immerhin waren es 2009 über 1 Mio. Ist die Beziehung eines Pit-Stop-Filialteams zu seinen Kunden überhaupt vorhanden? Wenn ja: Wie fest ist diese Beziehung? Und vor allem: Läßt sich der Kunde über diese Phase „ständig wechselnde Ansprechpartner“ als treuer Kunde halten oder wird er sich zu anderen Werkstätten aufmachen?

Fazit: Kann Pit-Stop sein Motto „Viel Gespür für Ihr Auto“ auch in „Viel Gespür für unsere Kunden“ ändern?

Also eine Strategie, mit spannendem Ausgang: Was meinen Sie?

Was es mit der intrinsichen Motivation auf sich hat

georgblum | 03 Mai 2010, 11:54

... das zeigt dieses Video auf nette Art und Weise.

 

 

Das Leben war wenigstens noch einfach als Apple und Blackberry noch Früchte waren.

georgblum | 30 April 2010, 10:03

Mini fahren bringt maxi Spaß Teil 2

georgblum | 29 April 2010, 20:58

Mini fahren bringt maxi Spaß Teil 1

georgblum | 26 April 2010, 20:44

Brauche ich von Anfang an eine CRM-Software?

georgblum | 10 April 2010, 13:24

Hier ein interessantes Statement eines Kollegen aus dem UK zum Thema CRM-Software.

http://www.mareeba.co.uk/blog/index.htm

Die Zahlen des Internets

georgblum | 23 März 2010, 23:40

Zum guten Schluss: Geld stinkt nicht – oder etwa doch?

georgblum | 11 Februar 2010, 17:44

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Was ist goldgelb, dick, rund und 38,5 kg schwer und lagert im Tresor einer Bank? In der Stuttgarter Zeitung lass ich letzthin mit Verzückung einen Bericht über ein außerordentlich erfolgreiches Bankmodel - nämlich das der Agrarbanken. Diese Geldinstitute in Norditalien beleihen seit über 40 Jahren über die Einlagerung von Parmesankäse ihren Käsereikunden Geld. So sind zum Beispiel bei der Credito Emiliano 440.000 Käselaibe á 38,5 Kilogramm gelagert. Diese, mit je 300 Euro bewerteten, Laibe ergeben somit einen Depot-Wert von 132 Mio. Euro! Natürlich wird der Käse nicht in Schließfächern, sondern ordnungsgemäß unter Einsatz eines professionellen Käsemeisters sowie moderner Klimatechnik eingelagert.

Die Banken arbeiten wie ein Pfandhaus. Sie nutzen die 24 Monate Reifezeit des Parmesan, um den Käsereien die Zeit zwischen dem Einkauf der Rohware und dem Verkauf des Käses zu finanzieren. Und sollte einmal ein Kunde seinen Kredit nicht bezahlen können, dann verkauft die Bank eben den ganzen Käse. Das kommt selten vor und Verluste hat sie damit bisher nicht gemacht.

Vielleicht greifen ja auch einige Banken in Deutschland dieses Geschäftsmodell auf . Und wir sehen also in Zukunft immer mehr Firmeninhaber mit einem 38.5 Kg-Trumm bei Ihrer Bank vorfahren. Obwohl wenn ich da an Harzer Roller oder überreifen Ziegenkäse denke, ist das keine so gute Idee.

Mein Tipp: Wenn Sie das nächste mal bei der Bank auf einen Empfang eingeladen werden, sofern das aktuell überhaupt vorkommt, prüfen Sie ob der Parmesan schon reif ist. Oder ob man Ihnen nicht einen frühreifen Börsen-Käse (oder schreibt man ihn Boursin) vorsetzen will.

Der ei-Pott – für alle Fetischisten oder Menschen ohne T-Mobile-Vertrag

georgblum | 11 Januar 2010, 17:42

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Das Kult-Objekt der vergangenen Monate einmal anders interpretiert. Allein in der Idee und den Farben ist Musik drin. Dass wie immer ein Wortspiel dahinter steckt, haben Sie schon lange herausgefunden.

Also ran an den ei-Pott von Koziol. Und jeder Morgen ist ein Hit. (Das ist nun wieder der Slogan von SWR 3.) Aber egal. Irgendwie sind wir doch alle ein bisschen Bluna.

Hier geht es zum Corpus Delicti

Ja, ich will - Post von IKEA

georgblum | 09 Dezember 2009, 17:39

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Billy und Knut haben Sie sicherlich schon seit Jahren im Haus. Aber haben Sie den letzten Katalog von IKEA erhalten? Dann kann es sein, dass Sie zu den klassischen Werbeverweigerern (entschuldigen Sie vielmals dieses böses Wort) gehören, die auf dem Briefkasten einen Aufkleber angebracht haben: „Bitte keine Werbung einwerfen.“ Aber Ikea war und ist immer für eine Überraschung gut.

Gerade in Großstädten, wo die Briefkästen sicherlich überproportional mit den Verbotsschildern versehen sind, hat IKEA mit einer Vorab-Kampagne die Türen bzw. „die Klappe (am Briefkasten)“ für Werbung schön weit aufgemacht. Mit dieser Kampagne verteilte IKEA vorab Aufkleber mit verschiedenen Motiven an potentielle Kunden. So war dem Briefträger schnell klar, er darf den Katalog einwerfen. Schöne Idee.

Übrigens ich habe auch keinen IKEA-Katalog bekommen. Warum? Äh, nun ja, also, OK …

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