Data Driven Marketing, eine Streitschrift (Teil 9) Zwischenfrage: Ist das Ende der Gießkanne in Sicht?

Data Driven Marketing, eine Streitschrift (Teil 9) Zwischenfrage: Ist das Ende der Gießkanne in Sicht?

Im einem kleinen Intermezzo werden nun verschiedene Möglichkeiten dargestellt, die mit einer Segmentierung möglich sind.
  • Optimaler Kommunikations-Mix. Die eine Zielgruppe bekommt einen hohen Anteil an Außendienst, Katalog und Telefonmarketing. Die andere wird primär über Mobile-/E-Mail und ausgewählten Print-Mailanstößen zur Reaktion gebracht.
  • Personalisierte und individualisierte Newsletter führen zu deutlich höherer Conversion. Der Traffic auf den Webshop nimmt zu.
    • z.B. Produkt-Bilder werden nach weiblicher und männlichen Empfängern differenzier, die Anrede unterscheidet sich nach förmlich und salopp oder Du und Sie, der eine bekommt ein Angebotsbaustein dargestellt, der andere nicht.
  • Im Newsroom wird entschieden welche Zielgruppe, welchen Content in welcher Aufbereitung (Katalog, Magazin, Magalog, Newsletter, Landeseite, PDF, Prospekt …) ausgesteuert wird. Das prägt die Marke, steigert das Involvement, senkt die Kosten und erhöht die Reaktionen.
  • Regelbasierte Anstöße führen zur Erhöhung der Schlagzahl: „Wenn Kauf, dann ist Next Best Offer …“, „Wenn keine Reaktion auf Katalog, dann Nachfass durch Telefon“ oder rechtzeitig kurz vor dem typischen Verbrauchsdatum (z.B. Müsli, Kontaktlinsen oder im BtB sind das Verbrauchsmaterialien) werden Nachbestellmöglichkeiten unterbreitet.

Das Ende des Gießkannen-Prinzips ist in Sicht.

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