Data Driven Marketing – So what? (Teil 1)

Alles diskutiert über Performance-Marketing. „So genau konnte man nie zuvor messen und entscheiden“. So oder so ähnlich schallt es seit Jahren aus allen „digitalen“ Kanälen.

Nur so performant, wie einem viel gerne vorgaukeln ist das nicht. Richtig ist, es entstehen dabei viele Daten.

Nur führen diese zu einem klaren Blick auf den Kunden, den Kontaktpunkt oder einer Kampagne?

Nur teilweise. Das will nur kaum einer zugeben. Jedes Tool liest aus ein paar verschiedenen Quellen Daten aus. Nur ein komplettes Bild gibt es nicht. Das ist zum Teil nicht schlimm, nur sollte man nicht volmundig behaupten.

Was dabei noch lustig ist: Die Daten, die anfallen werden noch nicht mal ordentlich ausgewertet und zur Individualisierung und Personalisierung genutzt. Und selbst einfache Möglichkeiten bleiben dabei ungenutzt.

Das nächste Überraschende:
Ich kenne einige E-Shop-Betreiber investieren wegen der angeblich notwendigen Reichweite in TV, Print oder Plakate. Und die pauschale Suche nach Reichweite ist fatal. Denn Reichweite bedeutet auf der anderen Seite Streuverluste „hoch Zehn“.

Ergebnis:

Wer heute in der FAZ und in den letzten Wochen in anderen Branchenblätter nachliest, investieren Unternehmen (z.B. Telekom) wieder mehr in TV und Print. Weil die Versprechungen zu Performance Marketing so nicht eingetroffen sind.

Nur diese Rückbesinnung halte ich auch für kritisch und falsch. Denn die Messungen im TV sind noch unzuverlässiger. Also was macht man in diesem Dilemma? Das möchte ich in den nächsten Tagen immer wieder aufgreifen.

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