Studie Zukunft Handel 2036 – Im Prinzip keine Überraschungen, oder? Teil 1 der Zusammenfassung

Die QVC Handel LLC & Co. KG hat in Zusammenarbeit mit dem Trendbüro von Peter Wippermann sowie TNS Infratest eine Studie zum Thema Handel 2036 verfasst. Die Zukunftsstudie teilt die Konsumenten in drei Gruppen auf. Die Generation X sind die Pragmatiker. Sie sind Mitte dreizig bis vierzig Jahre alt und nicht auf materiellen Besitz aus. Die Generation Y sind die Skeptiker, die im Zeitraum von 1985 bis 2000 geboren sind. Für sie ist Freizeit wichtiger als Geld und das Nutzen von Social Media ruft in ihnen Skepsis hervor. Und als Drittes gibt es die Generation Z, auch die Verspielten genannt. Für diese Generation sind das Internet und dessen Funktionen kaum noch wegzudenken. Sie ist ab 2000 geboren und besitzt zu 96% schon in jungen Jahren ein Smartphone. Im Jahre 2036 wird diese Generation eine sehr große Kaufkraft darstellen. Dies zeigt aber auch auf, dass im Verlauf der Zeit die Generationen immer sorgloser mit ihren Daten umgehen. So hat die Zukunftsstudie der QVC ans Licht gebracht, dass 38% der Deutschen für günstige Produkte auch gerne ihre Daten preisgeben. Durch Individualisierung, Digitalisierung und Globalisierung wird es in Zukunft nicht mehr die eine Zielgruppe geben. So werden sich personalisierte Produkte (Anmerkung der 1A Relations: Mass Customization) in Zukunft noch viel stärker im Handel durchsetzen.

Das Kaufverhalten der Menschen verändert sich stetig. Dabei ist es interessant zu betrachten, wie das Kaufverhalten von Morgen aussieht. So hat die Digitalisierung in der heutigen Zeit unser Einkaufsverhalten sehr stark verändert. Eingekauft wird immer häufiger vom Laptop im Wohnzimmer oder unterwegs über das Smartphone. Mit wenigen Klicken lassen wir uns die bestellte Ware nach Hause liefern. Mittlerweile sogar per Drohne innerhalb von weniger als zwei Stunden  direkt vor die Haustür.

Gerade in der Modebranche kaufen aktuell über 50% der Deutschen ihre Kleidung online ein. Hier wird auch sehr viel in soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook investiert. Denn der Post eines Models mit ein paar hunderttausend Abonnements kann dafür sorgen, dass die Kleidung eines Shops am nächsten Tag ausverkauft ist. Um die Zufriedenheit des Kunden zu garantieren, wenn die Ware nicht gefällt, wird meistens auch der Umtausch kostenlos angeboten. Was bei einer Retourenquote von bis zu 70 % auch ein gewaltiger Kostenfaktor ist.

Da das Einkaufen und Handeln in Zukunft zusätzlichen Spaß bieten muss, damit Leute einkaufen gehen und nicht alles online bestellen, wird das Shopping-Center der Zukunft immer mehr zum Freizeitpark. Dadurch, dass sich das Shopping-Center ständig im Wandel befindet, ändert sich beinahe täglich das Angebot. Auch dass in Läden nicht mehr die komplette Produktionspalette auf Lager ist, wird in Zukunft kaum noch jemanden interessieren, da diese schnell bestellt und auch nach Hause geliefert werden kann. Der Laden in der Innenstadt dient dabei nur noch als einfache Präsentationsfläche für die Haptik oder erklärungsbedürftige Produkte. In Kombination mit virtuellen Ankleideräumen oder 3D-Animationen kann man die Ware präsentieren und ordern lassen.

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