„Wetten, dass“ nicht nur die veränderten Sehgewohnheiten Schuld sind!

Es ist wie immer ein Leichtes zu erklären, „die anderen haben sich so stark verändert. Und deshalb müsse man selbst ein derart erfolgreiches Produkt leider einstellen“. So ähnlich lautet die Begründung des ZDF’s zur Beendigung der „Wetten dass …?“ Produktion. Nach fast 34 Jahren ein Ende.Logo_800px-Wetten-dass

Nur wer hat die Veränderung ausgelöst? Sind es die Sehgewohnheiten der Zuschauer? Oder war es doch das Produkt? Im Kern der Moderator Thomas Gottschalk selbst? War es der schlimme Unfall? Markus Lanz alleine war es sicher nicht.

Im Falle von „Wetten dass …?“ – und in vielen anderen Fällen – ist das nicht der Seher oder Leser. Sondern schleichend, fast unbemerkt, ändert sich das Produkt, und der Nutzer, Leser ändert dadurch sein Konsumverhalten.
Diese „Todesspirale“ findet immer dann statt, wenn man nicht prüft bzw. feststellt, dass sich etwas ändert.

Was ist nun die Konsequenz: Regelmäßiges Messen der Seh-/Lesegewohnheiten und Reaktionen auf das Produkt. Mystery Shopping oder Calling, Mafo oder klassische Response-Messungen. Das Portfolio dazu ist groß.

Fazit:

Wer nicht merkt, dass die eine Zielgruppe sich entfernt und eine neue nicht in ausreichender Zahl den Weggang kompensiert, rutscht die Todesspirale langsam hinunter.

Weltbild oder Bertelsmann Buchclub sind nur zwei weitere Beispiele.

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