Ein Inbegriff der Kundenorientierung

Ein Inbegriff der Kundenorientierung

Immer, wenn ich am Bahnhof in Plochingen für 25 Min Zwischenstation machen muss, bietet sich mir ein wunderbar Schauspiel an Kundenorientierung.

Dieser Bäcker hat ein Team, welches mit Freude – ja Liebe im Sinne der Kundenorientierung – um diese Uhrzeit 6:15 seine Kunden bedient.

Egal woher man kommt, wohin man fährt, jeder wird mit einem Lächeln, einem freundlichen Spruch und einer netten Geste begrüßt, bedient und verabschiedet.

Sprüche bzw. Dialoge  wie: 

  1. Was möchtest Du? Nix? Das kostet 2,50.
  2. Achtung, die Brezeln sind noch heiß – gleich essen oder die Tüte noch etwas offen lassen.
  3. Eine Brezel ohne alles? Ohne Liebe, das gibt es hier nicht und kostet extra

Sind nur ein Auszug des allmorgendlichen Schauspiels der Freundlichkeit. 

Dennoch sind alle Verkäuferinnen gute Verkäuferinnen. Keiner geht ohne die Nach-Frage nach Hause: noch etwas zu trinken, ein Kaffee würde doch perfekt passen oder die Apfeltasche für nachmittags ist doch eine tolle Idee.

Und was die Lieblingsgetränke oder Favoriten der Stammtäste sind, das wissen die Damen. 

Herrlich zuzuschauen, wie einfach es sein kann, zufriedene Kunden zu pflegen. Obwohl kaum Zeit ist, denn der Zug wartet nicht.

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