Paid Content – oder wie schaffe ich eine bezahlte Dauerbeziehung?

In den letzten Tagen kommen immer mehr Ideen zu Paid-Content zum Vorschein. Mal mehr oder weniger revolutionär.

Das Kölner Verlagshaus DuMont Schauberg (MDS) ist eines, ein niederländisches Start-Up namens „Blendle“ das andere, NIM das dritte, Readly das vierte.

MDS hat sich bei ASV oder der New York Times (NYT) informiert und das Modell abgekupfert. 7 Freiartikel hat jeder. (NYT bietet 10) Danach wird im ersten Monat 99 Cent und dann 9,99 Euro pro Monat. Inkl. dem e-Paper kostet das Angebot monatlich 23,85.
Im Prinzip aber nichts neues.

Etwas anders, und doch nicht ganz neu ist das Prinzip von Blendle. Vergleichbar mit dem iTunes-Prinzip von Apple bietet Blendle einzelne Artikel zum Abruf. Pro Artikel werden derzeit zwischen 0,10 und 0,25 Euro einbehalten. 30% Provision bleiben für Blendle.

NIM bündelt Zeitschriften und bietet über Pauschalpreise von monatlich 9,99 Pfund Zugriff auf 130 Titel.

Readly ist mit 9,99 Kronen für schwedische Zeitungen zufrieden.

Eines ist klar: Es wird nicht die eine Lösung geben.

Was mir fehlt ist der Kundenorientierte Gedanke: je nach Lesetyp sollte mehr Varianten möglich sein.

Aber das wird bald kommen, wenn Pais Content und CRM sich technisch verstehen.

Wenn man an die Musikindustrie denkt, könnte man meinen: Geschichte wiederholt sich doch. Also schauen wir immer auch die Erfolgsmodelle dieser und anderer Branchen, die den harten Weg durch die Digitalisierung schon gegangen sind.

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