Software-Schulung, eine Achillesferse? Tipps zur Software-Einführung

Software-Schulung, eine Achillesferse? Tipps zur Software-Einführung

Das Thema Schulung ist ein oft unterschätzter Baustein zu einer erfolgreichen Einführung von CRM-Software. Wenn man die Angebote der Anbieter so durchsieht, stellt man fest: Es stehen meist 2 bis 3 Tage, wenn der Anbieter mutig ist, sogar 5 oder 7 Tage im Angebot. Auf jeden Fall viel zu wenig.

Die Anbieter argumentieren diese geringe Zahl damit, dass dieser Posten das Angebot verteuert. Aber was hat ein Anbieter davon, wenn später der Anwender später unzufrieden ist. Oder das Potenzial „seines“ Tools wird nicht ausgeschöpft. So entsteht schleichend der Eindruck, das Preis-/ Leistungsverhältnis passt nicht.

Fragt man die Entscheider, erfährt man eine ähnliche Antwort: „Ja, die Erhöhung der Gesamtkosten“ ist ein Argument. Ein anderes: „Mehr Schulung braucht es nicht, die Anwender bekommen das Tool schon alleine in den Griff“. Selbst nach dem Motto „Train the Trainer“ reicht das oben erwähnte Budget nicht. Warum? Meist müssen mindestens 10 bis 20 oder mehr Personen mit sehr unterschiedlichen Aufgaben trainiert werden. Unterschiedliche Ansprüche und Vorbildung sind eine zweite Herausforderung. Spezielle Aspekte für Führungskräfte eine Dritte. Da hilft keine Durchschnittsschulung.

Aus diesem Grund konzipiert man individuelle Schulungen und verteilt sie auf mehreren Etappen. Zum Start die Einführungsschulung und eine mehrfache Wiederholung zum Erreichen von Routine und Zeitersparnis sind essentiell. Mit der Zeit zeigen Umfragen und Log-Analysen, welche Anwendungen zu den Sahneschnittchen gehören und welche selten im Einsatz sind. Anwender-Umfragen zeigen die Werkzeuge mit Unzufriedenheit. Diese teilweise sehr individuellen Themen müssen schnellst möglich individuell geschult und ausgebaut werden. Wie bei einer Sprache, je mehr ich sie spreche, umso mehr geht sie in Fleisch und Blut über.

Fazit:
Führungskräfte zeigen hierbei ihre Verantwortung. Nur, wer ausreichend und sinnvoll in Schulung investiert, erntet später die Früchte der Effizienz. Das Aufstellen von Lernzielen und einer Lernkontrolle gehören dazu. Es lohnt sich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.